Der Graue Star / Die Kataraktoperation



Was ist unter Grauer Star zu verstehen ?

Der graue Star (Katarakt) ist eine Trübung der Augenlinse. Er führt dazu, dass das gesehene Bild immer mehr an Schärfe verliert. Die Trübung ist meist eine Folge der Alterung ; diese 90% altersbedingte Erkrankung, ist mit einer langsamen Abnahme des Sehvermögens verbunden.

Angeborene Linsentrübung bei Neugeborenen als Folge einer Virusinfektion der Mutter (z.B. Röteln, Windpocken, Mumps, Masern) in den ersten 3 Schwangerschaftsmonaten oder als vererbte Missbildung,Diabetes (Zuckerkrankheit) sind zusätzliche verschiedene Krankeheitsbilder des Grauen Stars. Die unter anderem durch andere Augenerkrankungen oder die Einnahme

spezieller Medikamente hervorgerufen werden. Zusätzlich Verlust von Vitamin C ,wie augesetzt sein im freien von Ultravioletten Strahlung beschleunigt die Erkrankung an Grauen Star!

Wie wird grauer Star diagnostiziert?

Der Arzt untersucht die Linse mit der Spaltlampe, einem Untersuchungsmikroskop. Mit dem schmalen Lichtbündel kann er sehen, in welcher Schicht der Linse eine Trübung liegt.

Welche Behandlung ist möglich?

Der graue Altersstar ist die häufigste Augenerkrankung, die operativ behandelt werden muss. Die Katarakt-Operation zählt zu den häufigsten Operation in der Medizin.

Die Entscheidung, ob eine Operation angebracht ist, hängt individuell von den Bedürfnissen des Patienten ab:

• Ist der Betroffene durch die Linsentrübung stark behindert, oder kommt er trotz reduzierter Sehschärfe noch gut zurecht?

• Liegen noch andere Erkrankungen des Auges vor (Netzhauterkrankungen, Sehnervenerkrankungen, Schielen), oder ist nach der

Operation mit einer guten Sehschärfe zu rechnen?

Technik der Phakoemulsifikation

• Die meisten Operationen erfolgen in örtlicher Betäubung: Betäubungstropfen werden mehrmals in die Bindehautsack getropft. Das Auge ist dann schmerzfrei Der Patient muss sich ca 10-15 min auf den Rücken legen , während dieses Prozess .

• Nach Eröffnen der Hornhaut mit einem nur 3,5 Millimeter breiten Schnitt, der sich am Ende der Operation ohne Narbe ventilartig verschließt, wird der Linsenkern mit einem Ultraschallgerät zerkleinert und abgesaugt.

                                   

• Dann wird eine Kunstlinse an die Stelle der entfernten Linse in den Kapselsack (Hülle der Linse) eingesetzt. Zur Herstellung der Linsen werden unterschiedliche Materialien verwendet, z.B. verschiedene Acrylate oder Silikone. Die eingesetzte Kunstlinse muss die Brechkraft der entfernten Linse ersetzen. Um ihre Stärke berechnen zu können, werden zuvor zwei Messungen benötigt: Zum einen wird die Länge des Auges mit einem Ultraschallgerät gemessen. Zum anderen wird die Brechkraft der Hornhaut bestimmt.

                                   


Bei 99% der Patienten kann auf Grund einer besonderen Schnittführung auf eine Naht verzichtet werden. Sollten bei Ihnen auf Grund vorbestehender Besonderheiten des Auges spezielle OP-Techniken, bei denen z.B. die Linse nicht verflüssigt wird, angezeigt sein, erläutern wir Ihnen dies vor dem Eingriff gesondert.

                                   


                                  



Postoperative Behandlung :

Nach dem operativen Eingriff, damit der Patient wieder störfrei sieht ist auf die dicke der Hornhaut zurückzuführen, die je nach dicke, die Dauer der Genesung der Sehkraft wiederherstellt. Bei fortgeschrittenem aber weichen Hornhaut und entsprechender wenig Hornhautverkrümmung ist die Genesung schneller als bei dickerem Hornhautansatz, was die vollständige Sehstärke erst nach 1-2 Wochen wieder komplett hergestellt!

Wie soll ich mich nach der OP verhalten?

Nach der Operation erhält das Auge einen Verband, der am Folgetag bei der Kontrolle abgenommen wird. Erst danach müssen Sie mit dem selbständigen Tropfen der verordneten Augentropfen beginnen. Im Allgemeinen erfolgt dies 4x täglich. Zur Nacht wird eine Augensalbe in den Bindehautsack in gleicher Weise wie die Tropfen eingebracht .Dies ist ein Zeitspektrum von 1 Monat!
 

Technik
der Phakoemulsifikation

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