Neben der LASIK gibt es weitere refraktiv-chirugische Verfahren, die zur Erreichung des optimalen Ergebnisses eingesetzt werden können. Ihr behandelnder Arzt wird, nach eingehenden Voruntersuchungen, die für Sie optimale Lösung anwenden.



PRK (Photorefraktive Keratektomie) / LASEK (Laser Epithelial Keratomileusis)

Methode für Patienten, deren Hornhaut so dünn ist, dass die LASIK-Methode nicht angewendet werden kann

Intraokulare Linsen (ICL, Artisan)

Implantation einer Kunststofflinse in die Hinterkammer oder Vorderkammer des Auges.

RLE (Refractive Lens Exchange)

Austausch der körpereigenen Linse gegen eine Kunstlinse

Bioptik

Alternatives Verfahren für stark Kurzsichtige und Patienten mit dünnen Hornhäuten

Nach der LASIK-Operation

Formen der Fehlsichtigkeit und operative Behandlungsmöglichkeiten

Hornhautnarben: Oberflächliche Hornhautnarben lassen sich mit einem Excimer-Laser auf einen Tausendstel Millimeter schichtweise abtragen. Es besteht jedoch die Gefahr, dass der Betroffene durch die Operation leicht weitsichtig wird. (wavefront, topolaser, Q-value) Es werden hochmoderne Techniken verwendet !

Laseroperation bei Kurz-, Weit- oder Stabsichtigkeit (Refraktive Chirurgie): Lässt sich eine Sehschwäche nur unbefriedigend mit Kontaktlinsen oder Sehhilfen ausgleichen, so kann eine Laser-OP helfen. Die beiden modernsten Laser-Operationstechniken heißen "Laser in-situ Keratomileusis" (LASIK) und "Laser epitheliale Keratomileusis" (LASEK).

Beim LASIK-Verfahren schneidet der Chirurg die obere Hälfte der Hornhaut wie einen Deckel auf und klappt sie zur Seite. Mit gezielten Schüssen eines Excimer-Lasers wird das Innere der Hornhaut zurechtgeschliffen. Anschließend wird der Hornhautdeckel (Flap) wieder in die alte Position gebracht damit die Hornhaut verheilen kann. So lassen sich Weitsichtigkeit bis plus drei Dioptrien, Kurzsichtigkeit bis minus zehn Dioptrien und Stabsichtigkeit (Astigmatismus) von plus drei bis minus drei Dioptrien korrigieren.

Das modernere LASEK gestaltet sich etwas schonender. Denn hier wird nur die äußerste, hauchdünne Hornhautschicht mit Alkohol abgelöst und zur Seite gerollt, bevor der Excimer-Laser zum Einsatz kommt. Bei Kurzsichtigkeit eignet sich LASEK bisher nur bis minus sechs Dioptrien. Ansonsten leistet das Verfahren das gleiche wie LASIK. Beide bieten jedoch keine hundertprozentige Erfolgsgarantie, dass der Betroffene anschließend ohne Sehhilfe auskommt. Zudem besteht ein geringes Risiko, dass die Hornhaut nach dem Eingriff vernarbt.

LASIK

PRK

LASEK

EPILASIK

CLE (Clear Lens Exchange)

Intraokulare Linsen (ICL, Artisan)

FEMTOSECOND-Verfahren

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